DGUHT e.V.

Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie e.V.

Leitlinien biologischer Zahnmedizin

Oberstes Ziel bei der Behandlung chronisch Kranker ist, die individuelle Allgemeinbelastung zu reduzieren und mit Hilfe von Begeittherapien die Selbstheilungskräfte so zu unterstützen, dass diese den Organismus wieder regenerieren können. Aus zahnärztlicher Sicht wäre somit zu empfehlen:


1.    Amalgam-Sanierung nach den Empfehlungen der DGUHT

Amalgam ist ein hochtoxisches Schwermetallgemenge mit hoher Emissionsrate im Mund und hoher Deponierungsrate im Körper.
Wichtig: Emissionsarme Entfernung, kein metallischer Primärersatz, Ausleitungsmaßnahmen.


2.    Kritische Bewertung von wurzelbehandelten Zähnen                                                                    
Nervtote Zähne stellen eine Mehrfachbelastung für das Immunsystem dar.
Wichtig:
Bei der Entfernung die umgebenden Depots unbedingt mit eliminieren!


3.    Aufspürung und Entfernung von Kieferknochen-Entzündungen

Diese werden in der Literatur als NICO (neuralgia inducing cavitational osteonecrosis) beschrieben, sind oft mit herkömmlichen Röntgenaufnahmen nicht zu erkennen und haben stark negative Auswirkungen auf die Selbstheilungskräfte.


4.    Kritische Bewertung von Zahnimplantaten

Zahnimplantate sind in der Regel aus Titan. Bei ca.15 - 20% der Bevölkerung reagiert das Immunsystem überempfindlich auf diesen Werkstoff. Zudem sind Implantate Fremdkörper, die Hindernisse im Regulationssystem nach Pischinger darstellen können und damit die Selbstheilungskräfte minimieren.


5.    Zahnersatz nach umwelt-zahnmedizinischen Aspekten
Zahnersatz-Werkstoffe sind Fremdstoffe, die  verschiedenartig im Sinn einer Unverträglichkeit reagieren können. Es sind  nicht nur Allergien, die auftreten können!  Es ist deshalb wichtig, nicht nur die richtigen Werkstoffe zu benutzen, sondern auch die Emissionsraten aus Zahnersatz  im Mund durch bestimmte zahntechnische Herstellungsverfahren zu minimieren.


6.    Kritische Überprüfung von verlagerten Zähnen, der Parodontitis marginalis und anderer chronisch-entzündlicher Einflüsse auf ihre immunologische Relevanz
Permanente, nicht ausheilbare Entzündungen sind nach Möglichkeit zu eliminieren.


7.    Kritische Überprüfung von Fluoridierungsmassnahmen
Fluoride stellen eine subtoxische Belastung mit möglichen Wechselwirkungen für den Organismus dar.

8.    Vermeidung von Mundhygieneprodukten, die die Mundflora nachhaltig beeinflussen


Forcierter Einsatz von Phamazeutika können das Gleichgewicht der Mundflora nachhaltig stören, was zu Veränderungen der Bakterienflora bis hin zu Pilzbesiedelungen führen kann.