Werkstoffe
Umwelt-zahnmedizinische Belastungen sind immunologisch relevante Belastungen von überwiegend dentalen Werk- bzw. Zusatzstoffen wie Fluoride, Kunststoffe, Aldehyde, Metalle und Belastungen aus wurzelbehandelten Zähnen. Die Wirkungsrichtung ist dabei obligat toxischer Art. Es sind aber oftmals auch allergische, und, in Folge der chronisch-toxischen Belastungen, mutagene oder auch hormonelle Wirkungen beschrieben.
Zur besseren Übersicht deshalb die nachfolgende Einzelbeschreibung:
Da es prinzipiell keinen absolut biokompatiblen Werkstoff in der Zahnmedizin gibt, gilt für einen verantwortungsvoll arbeitenden Zahnarzt der Grundsatz :
• Eine Werkstoffunverträglichkeit kann Ausdruck einer (sub-)toxischen Wirkung aber auch eine allergische Reaktion sein.
• Eine (Sub-)Toxizität auf zahnärztliche und andere Werkstoffe ist meist ein multifaktorielles Geschehen, das rein labormedizinisch selten verifiziert werden kann.
• Eine Reduktion der toxischen Problematik auf existierende Grenzwerte von Einzelstoffen, wie z.B. dem MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration), ADI-Wert (Allowed Daily Intake) oder den WHO-Grenzwerten, wird der individuellen Problematik eines belasteten Patienten aufgrund der Summations- und Potenzierungseffekte verschiedenster Schadstoffe einerseits und der konstitutionellen Schwächen des Einzelnen andererseits somit niemals gerecht!