DGUHT e.V.

Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie e.V.

Zahntechnik

Ein wesentlicher und genereller Aspekt zur Verträglichkeit von Werkstoffen, ist die Verarbeitungsqualität im Dentallabor.
Problemstellung bei der Herstellung von Zahnersatz:
Aus (auf Verträglichkeit geprüften) Werkstoffen wird etwas komplett Neues hergestellt mit absolut neuen biologischen Eigenschaften!
Deshalb entscheidet Herstellungs-Qualität eines Zahnersatzes  über die Höhe einer Werkstoffbelastung!

Das heißt:
Produkt-Qualität (Industrie)
und
Verarbeitungs-Qualität (Labor)
sind gleichermassen entscheidend!

Denn: Die Folge der (lokalen) Materialbelastung ist die allmähliche gesundheitliche Beeinträchtigung in verschiedenen Schweregraden
aber erst nach  mehreren bis vielen Jahren !!

... und somit sind die zahnärztlichen und zahntechnischen Werkstoffe Bestandteil der Gesamtbelastung, die es zu minimieren gilt !!
Eine Toxizität auf zahnärztliche und andere Werkstoffe ist immer ein multifaktorielles Geschehen. Eine Reduktion der toxischen Problematik auf existierende Grenzwerte von Einzelstoffen wie z.B. dem MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration), ADI-Wert (Allowed Daily Intake) oder den WHO-Grenzwerten wird der individuellen Problematik eines belasteten Patienten aufgrund der Summations- und Potenzierungseffekte verschiedenster Schadstoffe einerseits und der konstitutionellen Schwächen des Einzelnen andererseits somit niemals gerecht!