Funkstrahlung im Kinderzimmer? Neue Studien schlagen Alarm

Funkstrahlung im Kinderzimmer? Neue Studien schlagen Alarm

Immer mehr werdende Eltern achten bewusst auf Ernährung, verzichten auf Alkohol und Nikotin – doch ein möglicher Risikofaktor wird im Alltag häufig unterschätzt: Mobilfunkstrahlung. Ein aktuelles Merkblatt verweist auf zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit den Auswirkungen von Smartphone, WLAN, Bluetooth und Tablets auf Embryos und Babys beschäftigen.

Besonders brisant: Laut den zusammengetragenen Studien könnten ungeborene Kinder deutlich empfindlicher auf elektromagnetische Strahlung reagieren als Erwachsene. Forscher berichten von möglichen Auswirkungen auf Zellprozesse, Gehirnentwicklung und Organbildung.

Wissenschaftler warnen vor möglichen Langzeitfolgen

In den ausgewerteten Studien werden unter anderem folgende Risiken beschrieben:

  • oxidativer Zellstress und Entzündungsreaktionen,
  • DNA-Schäden und Störungen der Zellregulation,
  • Beeinträchtigungen der Embryonalentwicklung,
  • mögliche Schäden an Organen und Nervensystem,
  • Auswirkungen auf Lernen, Gedächtnis und Gehirnentwicklung,
  • sowie langfristige Effekte bis ins Erwachsenenalter.

Besonders sensibel gelten laut den Forschern jene Hirnregionen, die für Lernen und Gedächtnis verantwortlich sind. Einige Untersuchungen sprechen sogar von generationenübergreifenden Folgen.

Vorsorge statt Panik

Experten betonen jedoch: Es gehe nicht um Alarmismus, sondern um Vorsorge. Bereits einfache Maßnahmen könnten die persönliche Belastung deutlich reduzieren. Dazu zählen:

  • Abstand zu mobilen Geräten halten,
  • WLAN und Smartphone möglichst oft ausschalten,
  • nachts auf Funkverbindungen verzichten,
  • Kinder nicht unnötig früh dauerhaft Funkstrahlung aussetzen.

Vor allem Hebammen, Ärzte und Familien seien gefordert, sich mit der aktuellen Studienlage auseinanderzusetzen und verantwortungsvoll zu informieren.

Weitere Informationen erhalten Sie hier (erstellt durch den Verein Diagnose Funk e.V. - Kooperation mit der DGUHT e.V.)

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