
Immer mehr werdende Eltern achten bewusst auf Ernährung, verzichten auf Alkohol und Nikotin – doch ein möglicher Risikofaktor wird im Alltag häufig unterschätzt: Mobilfunkstrahlung. Ein aktuelles Merkblatt verweist auf zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit den Auswirkungen von Smartphone, WLAN, Bluetooth und Tablets auf Embryos und Babys beschäftigen.
Besonders brisant: Laut den zusammengetragenen Studien könnten ungeborene Kinder deutlich empfindlicher auf elektromagnetische Strahlung reagieren als Erwachsene. Forscher berichten von möglichen Auswirkungen auf Zellprozesse, Gehirnentwicklung und Organbildung.
In den ausgewerteten Studien werden unter anderem folgende Risiken beschrieben:
Besonders sensibel gelten laut den Forschern jene Hirnregionen, die für Lernen und Gedächtnis verantwortlich sind. Einige Untersuchungen sprechen sogar von generationenübergreifenden Folgen.
Experten betonen jedoch: Es gehe nicht um Alarmismus, sondern um Vorsorge. Bereits einfache Maßnahmen könnten die persönliche Belastung deutlich reduzieren. Dazu zählen:
Vor allem Hebammen, Ärzte und Familien seien gefordert, sich mit der aktuellen Studienlage auseinanderzusetzen und verantwortungsvoll zu informieren.
Weitere Informationen erhalten Sie hier (erstellt durch den Verein Diagnose Funk e.V. - Kooperation mit der DGUHT e.V.)